Ratgeber · 6. Oktober 2026
Stellenanzeigen bei Google: So erscheint Ihre Stelle in der Jobsuche
Google zeigt offene Stellen in einer eigenen Jobsuche an, direkt in den Suchergebnissen. Dafür müssen Sie keine Jobbörse bezahlen. Es genügt eine Seite auf Ihrer Website, die die Stelle beschreibt und im Code die richtigen Angaben enthält.
Wie es funktioniert
Google liest Stellenanzeigen aus Websites, wenn diese mit der Auszeichnung JobPosting versehen sind. Das ist ein Textblock im Code der Seite, den Besucher nicht sehen. Er enthält die wichtigsten Angaben so, dass Google sie ohne Rätselraten versteht: Titel der Stelle, Arbeitgeber, Ort, Datum der Veröffentlichung.
Wer dann bei Google nach einer Stelle sucht, etwa „Pflegefachkraft Berlin“ oder „Elektriker Geselle Reinickendorf“, kann Ihre Anzeige in der Jobliste sehen. Ob und an welcher Stelle sie erscheint, entscheidet Google. Eine Garantie gibt es nicht.
Was auf der Seite stehen muss
Pflicht sind laut Google der Titel, die Beschreibung, das Veröffentlichungsdatum, der Arbeitgeber und der Ort. Empfohlen werden die Gehaltsangabe, die Beschäftigungsart und ein Ablaufdatum. Ich nehme die empfohlenen Angaben immer mit, weil sie Bewerbern die Entscheidung erleichtern.
Die Angaben im Code müssen mit dem sichtbaren Text übereinstimmen. Steht im Code ein Gehalt, das auf der Seite nicht zu lesen ist, kann Google die Anzeige ablehnen.
Eine Stelle, eine Seite
Jede Stelle bekommt eine eigene Seite mit eigener Adresse. Eine Sammelseite, auf der drei Stellen untereinander stehen, funktioniert nicht gut, weil Google jede Anzeige einzeln zuordnen will.
Besetzte Stellen müssen runter
Das ist der Punkt, den die meisten vergessen. Ist die Stelle vergeben, muss die Seite verschwinden oder als abgelaufen gekennzeichnet werden. Bleibt sie stehen, bewerben sich Leute auf etwas, das es nicht mehr gibt. Das kostet Sie Zeit und lässt Ihren Betrieb unorganisiert wirken.
Deshalb nehme ich besetzte Stellen ab dem Sichtbar-Paket wieder raus. Das gehört zum Monatsbetrag.
Bewerbung per WhatsApp
Ein Bewerbungsformular mit Lebenslauf-Upload ist für viele Pflegekräfte und Handwerker am Handy eine Hürde. Eine kurze WhatsApp-Nachricht ist niedriger. Auf jeder Stellenseite stehen deshalb WhatsApp und E-Mail nebeneinander. Wer lieber ein Dokument schickt, kann das tun.
Prüfen
Ob Google die Auszeichnung versteht, zeigt der Test für Rich-Suchergebnisse auf der Google-Seite für Entwickler. Sie geben die Adresse der Stellenseite ein und sehen, ob Fehler gemeldet werden. Danach lässt sich die Seite in der Search Console zur Indexierung anmelden.
Fragen zu Stellenanzeigen bei Google
Kostet es etwas, wenn meine Stelle bei Google erscheint?
Google berechnet nichts für die Anzeige in der Jobsuche. Kosten entstehen nur für die Seite selbst und die Pflege.
Brauche ich dafür eine eigene Website?
Ja, die Stelle muss auf einer Seite stehen, die Google lesen kann. Eine Anzeige nur in einer Jobbörse reicht dafür nicht.
Wie viele Stellen kann ich einstellen?
So viele, wie Sie offen haben. Im Start-Paket ist eine Stelle enthalten, ab dem Sichtbar-Paket pflege ich alle laufend.
Ihre Stelle bei Google
Schreiben Sie mir, welche Stelle Sie besetzen wollen. Ich sage Ihnen, welches Paket dafür passt.